Świnoujście (Ostseebad Swinemünde)

Swinemünde war im 18.Jahrhundert an der Swine-Mündung als preußische Hafenstadt entstanden. Bekannt wurde das Ostseebad seit dem 19.Jahrhundert durch regelmäßige Besuche Kaiser Wilhelms II. während der Kaisertage am ersten Augustwochenende (seit 1882). Deshalb bezeichnet man Świnoujście neben Bansin, Heringsdorf und Ahlbeck auch als das Vierte Kaiserbad. Mit den deutschen drei Kaiserbädern ist Świnoujście über die längste Strandpromenade Europas verbunden.

Badegäste begrüßte Swinemünde schon im frühen 19.Jahrhundert. Bis Anfang der 1930er Jahre entwickelte sich Swinemünde zum drittgrößten deutschen Kurort an der Ostsee (nur Kühlungsborn und Kolberg (Kołobrzeg) zählten damals mehr Kurgäste).

Rybaczowka, Wirtshaus und Pension, von außenWirtshaus/Pension Rybaczówka 

Direkt am Wasser, im Zufluss der Swine, befindet sich das Fischrestaurant Rybaczówka. Es bietet Übernachtungsmöglichkeiten sowie Freizeitaktivitäten. Auf dem Gelände befindet sich ein kleiner Fischereihafen (Fischstand, Räucherei, Belieferung der Küche).

Das zum Haus gehörende Schiffchen „Rybaczówka“ hat seinen Liegeplatz hier und kann für Ausflüge zu Wasser genutzt werden. Des Weiteren ist die Ausleihe von Booten und Kajaks möglich. Neben Doppelzimmern gibt es auch 2 Familienzimmer (Viererbelegung ideal). Kein Kurangebot. Urlaub pur.

Auch Kurzurlaub z.B. 3 Tage ab 90 €► Wirtshaus Rybaczówka

1945 übergab die Sowjetunion die Verwaltung der Stadt in polnische Hände, gleichwohl war das Ostseebad Garnisonsstadt. Die jüngere Kur-Geschichte begann also erst 1958, als die sowjetischen Truppen das Kurviertel verließen. Nun konnte sich Świnoujście neben Kołobrzeg und Sopot zu den bekanntesten polnischen Seebädern entwickeln. Heute profitiert die Kurstadt an der Ostsee von der Nähe zu Deutschland, denn es reisen jetzt viele Deutsche zur Kur nach Świnoujście, und es gibt zahlreiche Pendler aus der vorpommerschen Wojewodschaft.

Fähre nach Swinemünde

41.000 Einwohner zählt man im aufstrebenden Seebad Swinemünde heute. 1939 hatte Swinemünde über 26.000 Einwohner, in den Nachkriegsjahren nur über 5.000. Die Einwohnerzahl stieg dann in den 1960er Jahren an und überbot 1970 erstmals die alte Rekordzahl. 1980 zählte man in Świnoujście über 47.000 Einwohner, in den letzten anderthalb Jahrzehnten hat sich die Zahl der Bewohner stabil auf über 40.000 eingepegelt und ist die größte Ortschaft auf Usedom. Die längste Flaniermeile Europas reicht bis ins Ostseebad Bansin.

Das Küstenviertel von Świnoujście wird durch Bürgerhäuser aus dem 19./20. Jahrhundert geprägt. Das älteste Gebäude ist das ehemalige Rathaus, welches heute das Seefischereimuseum beherbergt.

Promenade im neuen Kurviertel des Seebades Swinemünde

In den letzten beiden Jahrzehnten ist ein neues Kurviertel mit neugebauten Hotels und Kurhäusern unterschiedlichen Zuschnitts entstanden.

Gegenwärtig ist Świnoujście eine der so genannten Boom-Destinationen der Ostsee. Gegenwärtig und in den nächsten Jahren muss daher mit erhöhter Bautätigkeit gerechnet werden. Im Interesse der Gäste wird das attraktive Seebad Swinemünde weiter modernisiert und verschönert. Dazu gehören oftmals nicht angemeldete Projekte, die mit Lärmbelästigungen verbunden sein können, wie zum Beispiel Straßenbau und Straßensperrungen, Hotel-Neubauten, Renovierungen oder Abrissarbeiten.

Wir sind stets mit den Hotels des Seebades Swinemünde in Kontakt und bemühen uns immer, Sie vorab über anstehende Bauprojekte zu informieren.