Fango

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Fango – Fango-Anwendungen sind meist Kuranwendungen mit sehr warmem Mineralschlamm (meist Auftragen auf den Körper bei etwa 50°C). Es gibt aber auch kalte Anwendundungen. Neben den Packungen oder Umschlägen sind auch Fangobäder möglich.

Anwendung mit Fango im polnischen Seebad Mielno

Eine Anwendung mit einer warmen Fango-Packung kann auf vielerlei Art wirken. Helfende Effekte werden Fango bei Rheuma, Muskelverspannungen, Rückenschmerzen, Ischias, Osteoporose, Arthrose und weiteren Erkrankungen des Bewegungsapparates nachgesagt.

Weiterhin sollen Fango-Anwendungen gegen Harnwegserkrankungen, Leber- und Gallen-Leiden und helfen. Auch Nervenschmerzen und gynäkologische Krankheitsbilder werden unter Zuhilfenahme des wärmenden Schlamms gelindert. Bei einigen Hautkrankheiten (Neurodermitis, Akne, Schuppenflechte) wird Fango ebenfalls eingesetzt.

Fango-Einsatz im Wellnessbereich des Hévízer Hotels Helios Fangoschlamm-Einsatz in Budapest

Der wärmende Schlamm kann die Durchblutung verbessern, die Haut mit Nährstoffen versorgen und den Stoffwechsel anregen. Muskelschmerzen sollen ebenso wie Schmerzen in den Gelenken kuriert werden, Sehnen und Bänder sollen sich besser dehnen lassen. Eine anschließende physiotherapeutische Maßnahme kann durchaus angenehmer sein als ohne vorherige wärmetherapeutische Maßnahme.

Fango kann auch kalt aufgetragen werden. Als Kompresse oder als Salbe soll Fango bei Prellungen sowie Muskelverspannungen und -zerrungen helfen.


Die vorstehende Auflistung und die inhaltlichen Erläuterungen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
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