Kurlexikon (L)

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Laconium – altgriechisches Schwitzbad, bei dem die Temperatur des gefliesten Bodens langsam auf etwa 55°C bis 60 °C gesteigert wird. Dauer der Anwendung etwa 1 Stunde, im Laconium soll der Körper kreislaufschonend entschlackt und entgiftet werden.

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Lasertherapie-Bild aus KolbergLasertherapie – Behandlung mit Laserstrahlen bei verschiedenen Schädigungen, Indikationen u.a. bei Knochen-, Gelenk-, Muskelkrankheiten sowie Neuralgien. Wirkt entzündungshemmend und beschleunigt das Heilen von Wunden, verbessert die Zustände bei Schädigungen (u.a. Funktionsstörungen des Bewegungsapparates).

Laserbehandlungen können manuell mit kleinen Lasergeräten verabreicht werden oder es werden größere Laserstrahlapparaturen verwendet. Der Therapeut trägt dabei eine Schutzbrille, auch der Patient bekommt während der Anwendung eine, wenn er die in Sichtweite ist. Die Anwendungen werden wenige Minuten bis eine Viertelstunde durchgeführt.

Lasertherapie Hotel Unitral Lasertherapie in Pogorzelica

Lavatherm – „weichere“ Variante der Hot-stone-Massage, die erhitzten vulkanischen Steine (ca. 55 bis 60°C) werden in Säckchen eingehüllt.

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Lomi Lomi – aus Hawaii stammende Massage weiter zu Infos zu Lomi Lomi

Lymphdrainage – (auch: Lymphodrainage). Manuell vorgenommene physikalische Therapie, bei der Druck auf das Gewebe ausgeübt wird, mit dem Ziel, den Lymphabfluss aus dem Gewebe zu erleichtern (Auflösen von Staus, Verschieben von gestauter Lymphflüssigkeit in gesunde Areale) bzw. zur Behandlung von Ödemen (Schwellungen aufgrund von gestauter Lymphflüssigkei). Oder anders ausgedrückt, speziell ausgebildete Therapeuten wenden spezielle Handgriffe an, um Schwellungen an Armen oder Beinen zu lindern.

Therapeuten, die manuelle Lymphmassagen ausüben dürfen, sind Masseure und Physiotherapeuten mit Zusatzausbildung.

Nicht bei jedermann sind Lymphmassagen angebracht, es gibt diverse Kontraindikationen: bösartige Tumore, kardiales Ödem (ausgeprägte Herzinsuffizienz) sowie dekompensierte Herzinsuffizienz, entzündliche Vorgänge mit pathgenen Keimen oder akuter bzw. bakterieller Art, akute Thrombosen, Wundrose, Fieber und erhöhte Temperatur ab 37,5 °C.

► ► ► Was zum Begriff „apparative Lymphdrainagen“ zu sagen ist

Kurhotels, die manuelle Lymphdrainagen anbieten:
in Deutschland: Kureinrichtungen und Wellnesshotels in Deutschland
in Polen: Kureinrichtungen und Wellnesshotels in Polen
in der Slowakei: Kureinrichtungen und Wellnesshotels in der Slowakei
in Tschechien: Kureinrichtungen und Wellnesshotels in Tschechien
in Ungarn: Kureinrichtungen und Wellnesshotels in Ungarn

Lymphatische Massagen bzw. manuelle Lymphmassagen sind andere Bezeichnungen für manuelle → Lymphdrainagen.

Lymphoven – therapeutische Einwirkung mittels Überdrucks zur Behandlung von chronischen Lymphödemen (insbesondere mit Lipödemen) und venösen Ödemen (als Folge von Krampfadern oder Thrombose).

Diese Anwendung wird auch apparative Kompressionstherapie genannt.

Im tschechischen Kurwesen hat sich der Begriff apparativní lymfatická drenáž eingebürgert. Die 1:1-Übersetzung „apparative Lymphdrainage“ sollte man nicht nehmen, denn streng genommen gibt es diese nicht, sondern es handelt sich um jeweils um die apparative Kompressionstherapie.

Lymphoven-Bild vom Kurhaus Goethe Franzensbad


Die vorstehende Auflistung und die inhaltlichen Erläuterungen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

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