Kurlexikon (S)

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Salzbäder – wirken positiv auf den Or­ganismus, zum Beispiel bei Magnesium- und Kaliumgehalt von 2 bis 3%: Durchwärmen und Entspannung der Muskeln, blutdrucksenkend, Peripheriegefäßerweiterung, teilweise schmerzlindernd.

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Sanarium („heilender Bereich“) – wird eine mäßig-warme Sauna mit feuchter Luft genannt. Man schwitzt bei rund 60°C und einer Luftfeuchtigkeit von 40 bis 50 Prozent. Dazu gibt es oft Farblicht und ätherische Aufgüsse. Sanarium-Aufenthalte wirken revitalisierend oder entspannend und stärken das Immunsystem. Für Sauna-An­fänger geeignet.

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Sandbäder mehr zum Begriff Sandbad

Säuerling – kohlensäurehaltige Quelle, mit der in Form einer Trinkkur der Verdauungsapparat behandelt wird. In der Hauptsache werden Magentätigkeit und Harntätigkeit angeregt, es kommt zur Ausschwemmung von Entzündungsprodukten, Schlacken und Erregern. Anhand der Mineralisierung der Heilquelle werden weitere Klassifizierungen vorgenommen. Die vom Kurarzt vorgegebene Dosierung für Trinkkuren ist strikt einzuhalten.

Sauerstoff-Mehrschritt-Thera­pie – regenerierendes Verfahren nach Manfred von Ardenne mit Vitamin- und Sauerstoffbehandlung in Kombination mit mobilisierendem und geistigem Training.

Sauna mehr zum Begriff Sauna

sauna parowa aromatyczna = aromatische Dampfsauna mehr zum polnischen Begriff sauna parowa aromatyczna

Schlamm – Naturheilmittel, das zu den Peloiden gehört.

Schlingentisch weiter

Schnupperkuren weiter

Schottische Dusche weiter

Schottische Flagellation oder Schottische Peitsche – meint Schottische Duschen.

Schröpfen weiter

Schwefelbäder/Schwefelmoor weiter

Sigoroll-Massage – eine “automatische Massage”, bei der kleine Holzkügelchen um eine Walze laufen und Körperteile massieren. Die Anwendung kann mehrere Ziele verfolgen: Helfen bei Gewichtsverlust, Zellulitisabbau, Hautverfestigung und Anspannung, Durchblutungsverbesserung, Entwässerung und Stoffwechselanregung sowie Muskelspannungsablösung und Rückenschmerzenminderung.

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Solebad – Bad mit Kochsalzgehalt (meist bis 6%, in Ausnahmefällen höher), u.a. zur Anregung des Hautstoffwechsels. Durch den erhöhten Auftrieb im Bad kann trotz schmerzender Gelenke eine Bewegungstherapie durchgeführt werden, weil die Gelenke spürbar entlastet werden.
In vielen Kurorten wird unterstützend die Phototherapie eingesetzt, Solebäder tragen deshalb auch bei älteren Menschen zur Linderung, Belebung, Vorbeugung und Erholung bei.

Solarislampe weiter zum Begriff

Solluxlampe – Infrarotlampe zur intensiven, lokal eingegrenzten Wärmebehandlung. Die Bestrahlung wirkt durchblutungsfördernd. Behandelt werden Nervenentzündungen sowie einige Erkrankungen und Entzündungen der Augen. weiter zu Sollux

Sonophorese (Phonophorese) weiter zu Phonophorese

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Spa-Hotel mehr zum Begriff Spa-Hotel

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Speläotherapie (Heilstollen-, Höhlentherapie) – ist die Behandlung in einer sogenannten Heil- oder Klimahöhle. Die Behandlung wird empfohlen bei Asthma bronchiale, Bronchitis, allergischem und chronischem Schnupfen, allergischen und chronischen Nasenhöhlenerkrankungen, verschiedenen Hautkrankheiten und Allergien.

Eisensteinstollen in Bad Grund

Für die therapeutische Wirkung in feuchtkalten Höhlen auf Atemwegserkrankungen lassen sich angeben: die Staub- und Allergenarmut und die relativ hohe Luftfeuchtigkeit sowie die Lufttemperatur von ca 6,8°C bei annähernd 100%iger relativer Luftfeuchtigkeit, wobei die absolute Luftfeuchtigkeit sehr niedrig ist. Weitere Informationen zum Eisensteinstollen in Bad Grund

Sprudelbäder – siehe Whirlpool.

Stangerbäder (auch Harbard-Bad) – ein hydroelektrisches Vollbad bei ca. 36–37°C (ursprünglich mit im Eichenrindenextrakt, der mittels elektrischen Stroms in die Haut eindringt). Stanger-Bäder werden eingesetzt bei Schmerzsyndromen, Muskelschmerzen sowie Durchblutungsstörungen, sie wirken muskelentspannend und stimulieren Muskel- und Nerventätigkeit. Die Stromrichtungen beim Stangerbad richten sich nach der Indikation.

Stangerbäder gehören zur Kategorie der Gleichstromtherapie (Galvanisation). Diese Therapie ist deshalb nicht geeignet bei Erkrankungen des Herz-Kreislaufs sowie bei Erkrankungen der Lunge.


Die vorstehende Auflistung und die inhaltlichen Erläuterungen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

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